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Zusammenfassung der WebSite über Bernstein

Allgemeines
info-bernstein.de ist verbunden mit juwelenschmuck.de
Auf Hiddensee findet man häufig Bernstein.de
Auf Bornholm findet man häufig Bernstein.de
Auch auf Usedom findet man häufig Bernstein.de
info-bernstein.de ist verbunden mit mecklenburg.de
info-bernstein.de ist verbunden mit mecklenburg.de
info-bernstein.de ist verbunden mit mecklenburg.de

Bernstein - der Schmuck-"Stein" ist kein Stein, sondern uraltes, fossiles Harz von urzeitlichen Nadel- und Laubbäumen, insbes von der Bernsteinkiefer (Pinus succinifera); Bernstein von Laubbäumen findet sich in Amerika. (Über andere Schmucksteine und über Edelsteine informieren wir Sie hier.)

Massiges Bernsteincollier aus der Bernstein-Manufaktur in Ribnitz-Damgarten

Das Harz, das wir heute als Baltischen Bernstein (Ostsee-Bernstein) kennen, lief vor ca 35 bis 70 Mio Jahren - das war also zur Zeit der letzten Dinosaurier - z.B. aus einer Wunde des Baumes. In anderen Teilen der Welt - Bernstein findet sich weltweit - gab es die Bernstein produzierenden Wälder schon lange vorher: Bernstein ist bis zu 260 Millionen Jahre alt.

Je nach Kristallisationsbedingungen glänzt er von gold-gelb bis zu bläulich und schwarz. Sozusagen in allen Farben, die wir auch bei Honig kennen. Beim Ostsee-Bernstein (Succinit) dominieren warme goldbraune Töne.

In Bernstein-Schmuck eingeschlossenes Insekt
Auch auf Usedom findet man häufig Bernstein.de

Oft ist er übrigens milchig und trübe und gelegentlich (bei weniger als 5% der Funde) birgt er "Inklusen" (Einschlüsse), also im Harz bewahrte urzeitliche Insekten und Pflanzenteile. Diese Einschlüsse - sie entstehen, wenn z.B. eine Mücke am frischen Harz kleben bleibt und dann mit der Zeit durch nachfliessendes Harz überdeckt wird - können dem Wissenschaftler interessante Aufschlüsse über Flora und Fauna in der Urzeit geben. (Das ganze Schmuckstück,vom dem diese Detailaufnahme stammt, sehen Sie auf der Seite "Schmuck")

Auch heute noch gibt es wohl eine ununterbrochene Produktion dieses Stoffes: Jeder hat im Wald schon 'mal diese Wunden an Nadelbäumen bemerkt: Grundlage für die Entstehung von Bernstein. Natürlich dauert es wiederum einige Millionen Jahre, bis dieses Harz zu Bernstein geworden sein wird ...

Weitere Informationen und Adressen zu Bernstein:

Ostseebernstein wird seit Jahrhunderten vor allem vor Königsberg (Kaliningrad) und an der Samlandküste geerntet (mehr dazu s.u. Fundorte)

Schon immer war Bernstein ein begehrtes Material für die Schmuck-Herstellung. Der Handel mit Bernstein in den baltischen Ländern nimmt seinen Anfang bereits in der Jungsteinzeit (Neolithikum). Über die sog. Bernsteinstrasse verbreitete sich der Bernstein aus seinen wichtigsten Gewinnungsstätten an der Ostsee bis nach Ägypten: In ägyptischen Grabstätten wurden Halsketten aus Ostseebernstein gefunden und Heinrich Schliemann fand Bernsteinschmuck aus Ostseebernstein bei seinen Ausgrabungen in Troja.

Bernstein - attraktiver Schmuck seit Jahrtausenden

Bernstein-Schmuck hat eine sehr lange Tradition: Schon vor Tausenden von Jahren war der "Stein" beliebt bei Frau und Mann, bei den Stämmen und Völkern im Norden Europas wohl schon früher, als bei den Völkern des Mittelmeergebiets. Neben seiner Funktion als Schuckgegenstand wurde er auch in der Medizin verwendet und von den Schamanen und Priestern. Auch heute noch gilt er als Heilstein (z.B. soll er Ängste nehmen und Lebensfreude schenken) und die Legende, dass er - in Wodka aufgelöst - potenzsteigernde Wirkung habe, wird liebevoll gepflegt.

Moderner BernsteinSchmuck im Bernstein-Museum von Ribnitz-Damgarten bei Rostock

Gelegentlich haftet ihm der Ruf an, ein "Alte-Frauen-Schmuck" zu sein: Bernstein wirkt nun 'mal besonders durch seine Grösse (stellen Sie sich den unvorstellbaren Wert eines Fingernagel-grossen Diamanten vor oder die Lächerlichkeit eines Stecknadelknopf-kleinen Bernsteins). Und gross-volumiger Schmuck war lange Zeit bei jungen Frauen nicht beliebt.

Bernsteinschmuck mit Einschluss

Der Geschmack ändert sich und die Schmuck-Geschäfte an der Ostsee und in der Müritz-Region führen auch sehr moderne und elegante Stücke. Den Anhänger oben durften wir im Museums-Shop des Bernsteinmuseums in Ribnitz-Damgarten aufnehmen; die beiden Aufnahmen links und unten stammen aus der Bernstein-Manufaktur in Ribnitz.

Sie können Ihren Bernstein-Schmuck regelmäßig unter fließend warmem Wasser abspülen, allerdings niemals mit Seife und Putzmitteln Auch darf er nicht in die Sonne gelegt werden, da er schnell brüchig wird.

Auch der Kauf - egal ob im Geschäft oder beim "Fliegenden Händler" - ist nicht ganz ohne Risiko: Die Echtheit sollte schon gewährleistet werden. "Echter Bernstein" ist noch lange nicht dasselbe, wie der begehrte "Naturbernstein". Ein paar Hinweise zur Echtheitsprüfung haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Bernstein - die wichtigsten Fundorte liegen an der Ostsee

info-bernstein.de: Die langen Strände der Insel Usedom sind ergiebige Fundorte

Das klassische Bernsteingebiet ist die Ostseeküste (z.B. auf dem Darss und den Inseln Hiddensee und Usedom), wo er stellenweise häufig vorkommt und so war das Sammeln am Strand jahrhundertelang quasi die einzige Methode der Bernsteingewinnung.

Weniger häufig findet man Bernstein an den Küsten von Schleswig-Holstein.

Weitere bekannte Fundorte gibt es in Rumänien, Italien, Großbritannien, Burma, Japan und natürlich in der Dominikanischen Republik ("Amerikanischer Bernstein"); letztlich ist er weltweit verbreitet, in den meisten Ländern aber eher selten (oder noch nicht gefunden...)

Der wirkliche Hauptfundort für das begehrte Material aber liegt im ehemaligen Ostpreussen, dem "Samland", also der Region um Königsberg / Kaliningrad. Dort erreicht die mächtige Bernsteinader, die sich quer durch die Ostsee zieht, sogar die Erdoberfläche.

So war es möglich, hier (schon seit 1827) den Bernstein im Tagebau - mit Hacke und Spaten und mit Baggern - zu gewinnen. Dieser Tagebau bestand bei der Kleinstadt Jantarny (ehem. Palmnicken - der Name ist bekannt durch das Massaker, bei dem in der Nacht des 31.Januar 1945 mehrere Tausend Zivilisten von der SS in die eiskalte Ostsee getrieben wurden, nachdem es nicht gelungen war, sie lebendig einzumauern. Nur 15 Menschen überlebten den Horror). Die Sowjetunion förderte hier angeblich ca. 600 Tonnen Bernstein pro Jahr, den grössten Teil für die industrielle Fertigung, ein kleiner Teil für die Schmuckherstellung.
Von diesem kleinen Teil wiederum wurde eine ganze Menge (ca. 10 t pro Jahr) an den "VEB Ostseeschmuck" in Ribnitz geliefert. Nachdem in den 70er Jahren die Sowjetunion ihre Bernsteinlieferungen erheblich einschränkte, bemühte sich die DDR, eigene Vorkommen zu erschliessen - und zunächst überhaupt zu finden.

Erstaunlicherweise wurde man nicht an der Ostsee fündig, sondern im Braunkohlen-Tagebaugebiet bei Bitterfeld (Sachsen-Anhalt) Hier wurde ab 1974 bis nach der Wende Bernstein gewonnen. (Als zusätzliche Massnahme wurde damals der Kunststein "Polybern" entwickelt, ein künstliches Material aus Polyester und Bernsteinstücken.)

Die Bernsteinförderung in Jantarny wurde übrigens 2002 auf Anordnung der russischen Aufsichtsbehörde für Technologie und Umweltschutz eingestellt. (Das wäre wahrscheinlich noch früher geschehen, wenn man nicht das schon weit entwickelte und ehrgeizige Projekt der Rekonstruktion des sagenhaften Bernsteinzimmers hätte beenden wollen.) Die Schließung des Bernsteinabbaus in Jantarny hat für den Handel natürlich zur Folge, dass die Bernsteinpreise seitdem heftig steigen - was die Polen wiederum dazu bewegt, eifrig nach Abbaugebieten auf ihrem Territorium zu suchen....

Gehen Sie doch 'mal spazieren . . .

Bernstein-Sammeln ist eine wirklich spannend-entspannende Sache: Insbesondere nach einem Sturm im Herbst oder Frühjahr kann die "Ernte" gut sein und die Fischer achten in ihren Netzen auf den ersehnten "grossen Fang" nicht viel weniger, als auf die Fische.

Da Bernstein im Salzwasser schwimmt bzw. schwebt, wird er von der Brandung ans Ufer gespült. In der Regel sind das natürlich kleine bis kleinste Stücke, aber auch an der Ostseeküste werden gelegentlich eier-grosse Brocken gefunden. Mehrmals wurden Brocken mit einen Gewicht zwischen 1 und sogar fast 2 Kilo gefunden. Das weltweit grösste bisher gefundene Stück wog über 10 Kilo. Einen fast einen halben Meter langen und 9,1 kg schweren Block kann man im Berliner Museum für Naturkunde (Humboldt-Universität) bewundern.

Als gute Fundplätze gelten Usedom, Hiddensee und der Darss. An der Ostseeküste kann jeder Tag Ihr "grosser Tag" sein. Und da dieser Zeitvertreib sehr erholsam ist - man kann wirklich meilenweit laufen, ohne dass die Zeit lang wird - ist jeder Tag, an dem Sie Bernstein suchen, ein Gewinn - auch ohne das ersehnte Urlaubs-Souvenir in der Tasche!

Vergessen Sie dabei nicht: Jede neue Welle kann einen Bernstein anschwemmen. Der Strandabschnitt, den Sie gestern abgesucht haben, steckt heute schon wieder voller Chancen. Wenn Sie nach einem Sturm ein paar Kilometer spazierengegangen sind, dann sind Sie mit Sicherheit auch schon an einigen Bernsteinen vorbeigegangen.Verzagen Sie also nicht, wenn Sie sich zunächst immer nur nach Glasscherben bücken:

So saubere Bernsteine werden Sie am Strand kaum finden

Unser Blick ist auf das gerichtet, was wir aus dem Geschäft als Bernstein kennen, also so ähnlich, wie der Bernstein auf diesem Foto. Das aber sieht ganz anders aus, als das, was wir am Strand finden - oft völlig unscheinbare, verkrustete Teile. Wer wirklich Erfolg haben will, der sollte sich deshalb zunächst unbearbeitete Stücke ansehen. Im Bernsteinmuseum der Bernstein-Stadt Ribnitz z.B. gibt es etliche Exponate, die Ihren Blick schärfen können. Sie werden wahrscheinlich staunen, wie merkwürdig Roh-Bernstein aussehen kann.

Die Echtheitsprobe Ihrer Fundstücke können Sie ja übrigens abends im Quartier machen; also erstmal alles in den Beutel sammeln und dann prüfen, ob sich zwischen den ganzen Steinen, Glasscherben und Plastikstückchen auch ein echter Bernstein befindet.

Ob Sie nun selbst Bernstein sammeln wollen oder Sie kaufen ihn - vielleicht als "Gelegenheit" - immer ist die Frage: Ist er denn nun echt oder handelt es sich einfach nur um hübsch aufbereitetes Kunstharz oder einen gelblich-braunen Stein?
Hier ein paar Hinweise zur Echtheitsprüfung:

Bernstein - echt oder Imitat?

Ob Sie nun selbst Bernstein sammeln wollen oder Sie kaufen ihn - vielleicht als "Gelegenheit" - immer ist die Frage: Ist er denn nun echt oder handelt es sich einfach nur um hübsch aufbereitetes Kunstharz oder einen gelblich-braunen Stein?
Hier ein paar Hinweise zur Echtheitsprüfung:

Ursprünglich hiess der Bernstein "Brennstein" und das weist auch schon hin auf eine seiner Eigenschaften: Bernstein ist brennbar. Man kann also durchaus mit offener Flamme prüfen, ob der "Stein" brennt.
Etwas weniger "brutal" ist schon eine glühende Nadel: Diese hält man an den Stein und zieht sie mit etwas Druck darüber. Bei echtem Bernstein bildet sich eine Rille und der Stein wird schmierig bzw. riecht harzig.
Leider wird das Material bei diesen Prüf-Methoden beschädigt.

Bernstein ist ein recht weiches Material (Härte von 2–2,5 auf der Mohs-Skala) Es ist also möglich, mit einem Messer, sogar mit einer Kupfermünze eine Furche in die Oberfläche des Bernsteins zu ritzen.

Bei den folgenden Methoden wird der Bernstein nicht beschädigt:

Die Schwimmprobe: Bernstein geht in Süßwasser (z.B. Leitungswasser) sofort unter, schwimmt aber in stark salzhaltigem Wasser, zum Beispiel in gesättigter/ 10%iger Kochsalzlösung (ca. 2 Esslöffel Kochsalz auf ein Marmeladenglas mit Wasser).
Plastik schwimmt auch auf Süßwasser, Steine und Glas (auf braune Glasscherben, die einige Zeit von der Meeresbrandung bearbeitet worden sind, fällt man sehr leicht rein) versinken auch im Salzwasser. Diese Probe erleichtert das Sammeln bzw. Aussortieren ganz wesentlich.

Ein weiterer einfacher und zerstörungsfreier Echtheitstest basiert daruf, dass sich Bernstein statisch auflädt: Reiben Sie den am Strand gefundenen Stein an Ihrer Kleidung: Der aufgeladene Bernstein zieht kleine Papierschnipsel, Stoff-Fasern oder Wollfussel an.

Beim Kauf im Fachgeschäft ist es schon etwas einfacher, die verschiedenen Qualitäten voneinander zu unterscheiden; man muss allerdings wissen, was für Qualitäten unter welcher Bezeichnung verkauft werden (dürfen):

Ungefasster Naturbernstein in der Schaumanufaktur in Ribnitz-Damgarten
Grosse, ungefasste Stücke Naturbernstein in der Bernsteinmanufaktur in Ribnitz-Damgarten in Mecklenburg-Vorpommern

"Rohbernstein" ist das unbearbeitete Fundstück. In diesem Zustand sieht Bernstein oft sehr unscheinbar aus und Sie würden evtl. an einem eiergrossen Fundstück vorüberlaufen, ohne sich danach zu bücken.

Naturbernstein ist bearbeitet, also z.B. geschnitten und poliert. Es ist aber weiterhin ein unverfälschtes Naturprodukt.

Ein Problem sind die Produkte, die als "echter Bernstein", "Echtbernstein" (z.T. auch "Echtbernstein extra") oder auch "Ambroid" verkauft werden: Das ist i.d.R. in Wirklichkeit Pressbernstein. Dieses Material besteht zwar aus Bernstein, es sind aber meistens keine ganzen Stücke (die lassen sich teurer unter der Bezeichnung "Naturbernstein" verkaufen), sondern Bernstein-Splitter und Schleifreste, die bei bestimmter Temperatur (200–250 °C) und unter hohem Druck (bis zu 3000 bar!) wieder zu grösseren Stücken zusammengefügt werden.

"Kopal" ist junger Bernstein, der meistens aus Afrika (Madagaskar) stammt und zwar auch hübsch aussieht, mit "unserem" Bernstein aber nicht zu vergleichen ist.

In der DDR wurde - nachdem in den 70er Jahren aus der damaligen Sowjetunion nicht mehr ausreichend Bernstein importiert werden konnte - unter der Bezeichnung "Polybern" ein Kunststein mit guten Eigenschaften produziert.

Gelegentlich werden Bernsteine auch mit Kunstharz beschichtet, damit sie mehr Volumen bekommen. Der Bernstein drinnen ist natürlich "echt"....

Auf zwei Methoden der (Ver)Fälschung soll hier noch eingeganggen werden: Das eine ist die Klärung des Materials: Trüben Bernstein (er ist nicht so beliebt) kann man relativ einfach klar machen - ein Verfahren, das den natürlichen Prozess der Klärung im Sonnenlicht nachahmt.

Mehr Unheil wird mit Inklusen angerichtet: Der Stein wird z.B. geteilt, ein Insekt (es gab schon Fälschngen mit ganzen Eidechsen!) wird in einen kleinen Hohlraum mit Kunstharz eingeschlossen und der Stein wird wieder zusammengeklebt.

Das Bernsteinzimmer -
das achte Weltwunder

Das Bernsteinzimmer hält die Phantasie von Kunsthandwerkern, Wissenschaftlern und Schatzsuchern gleichermassen wach.

Im 16. und 17. Jahrhundert erkannten die preußischen Herrscher, wie repräsentativ das Material war und liessen Pokale und Dosen, Konfektschalen und Degengriffe aus Bernstein fertigen. Auch die ersten Bernsteinmöbel sind aus dieser Zeit.

1712 wurde als besonderes Prunkstück das Bernsteinzimmer - die Bernsteinverkleidung eines Salons des Schlosses Charlottenburg - fertiggestellt, das der preußische König Friedrich I. (der eher verschwenderische Vater des "Soldatenkönigs") 1701 in Auftrag gegeben hatte.

Der weniger kunstbegeisterte Friedrich Wilhelm I. schenkt das Kunstwerk schon 1716 dem russischen Zaren Peter dem I., der es in seine gerade in den Newa-Sümpfen gegründete neue Residenzstadt Petersburg (zwischenzeitlich Leningrad) bringt. In der Folgezeit wurde noch einiges verändert am Bernsteinzimmer, dann aber sollte es eine ziemliche Zeitlang in Ruhe gelassen werden.

Auch die Aktivisten der Oktoberrevolution liessen das Kunstwerk unbehelligt: Es war zwar für die Könige, aber von den Werktätigen geschaffen worden.

Die Nazis allerdings - sie konnten zwar Leningrad nicht einnehmen, wohl aber das vorgelagerte Schlösschen in Zarskoje Selo - bauten das Bernsteinzimmer umgehend ab und brachten es in das ostpreußische Königsberg. Dort konnte es nur recht kurze Zeit bleiben: Die "1000 Jahre" des sog. "Dritten Reiches" dauerten bekanntlich nicht sehr lange. Erneut wurde das Bernsteinzimmer von deutschen Soldaten in Kisten verpackt - was dann geschah, ist bis heute nicht so wirklich geklärt: Das Schloss in Königsberg brannte ab - mit oder ohne Bernsteinzimmer?

Jedenfalls fehlte von dem "Achten Weltwunder" jede Spur, wenn man 'mal absieht von zahllosen Spekulationen, nach denen es sich in Moskau oder Kaliningrad/ Königsberg, im Harz, im Erzgebirge, bei Weimar, auf dem Grunde der Ostsee, in den Kellern reicher Sammler und wo sonst noch überall befinden sollte. Allerdings gibt es allerlei Hinweise, dass das Kunstwerk vielleicht tatsächlich nicht verbrannt ist.

Auch gibt es eine relativ neue Spur - oder Spekulation: Es wurde unter dem ehem. Schloss mittlerweile ein unterirdischer Gang (wieder-)entdeckt, der möglicherweise zu bisher unentdeckten Kunstschätzen führen könnte. Aber wahrscheinlich ist auch das nur wieder eine Spur, die ins Nichts führt . . .

Anfang der 70er Jahre dann - der damaligen Sowjetunion ging es nach der 25-jährigen Friedensperiode relativ gut - beschloss die sowjetische Regierung die Rekonstruktion des Bernsteinzimmers. Nachdem die vergessene Technik des Bernsteinschnitzens wieder entdeckt und gelernt worden war, haben dann russische Spezialisten ab 1979 das Bernsteinzimmer aus original Baltischem Bernstein detailgetreu nach Fotos aus den 30er Jahren und danach rekonstruiert.

Seit 2003 ist es im Katharinenpalast bei Puschkin der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht worden.

Bernstein wird gerne in Silber gefasst
   
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