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Exklusiver Schmuck muss nicht immer teuer sein

 

Bernstein -
die wichtigsten Fundorte liegen an der Ostsee

Fundorte
Auf Bornholm findet man häufig Bernstein.de
Auch auf Usedom findet man häufig Bernstein.de
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Das klassische Bernsteingebiet ist die Ostseeküste (z.B. auf dem Darss und den Inseln Hiddensee und Usedom), wo er stellenweise häufig vorkommt und so war das Sammeln der grossen und kleinen Bernsteinbrocken am Strand jahrhundertelang quasi die einzige Methode der Bernsteingewinnung.

info-bernstein.de: Die langen Strände der Insel Usedom sind ergiebige Fundorte

Weniger häufig findet man Bernstein an den Küsten von Schleswig-Holstein.

Weitere bekannte Fundorte gibt es in Rumänien, Italien, Großbritannien, Burma, Japan und natürlich in der Dominikanischen Republik ("Amerikanischer Bernstein"); letztlich ist er weltweit verbreitet, in den meisten Ländern aber eher selten (oder noch nicht gefunden...)

Der wirkliche Hauptfundort für das begehrte Material aber liegt im ehemaligen Ostpreussen, dem "Samland", also der Region um Königsberg / Kaliningrad. Dort erreicht die mächtige Bernsteinader, die sich quer durch die Ostsee zieht, sogar die Erdoberfläche.

So war es möglich, hier (schon seit 1827) den Bernstein im Tagebau - mit Hacke und Spaten und mit Baggern - zu gewinnen. Dieser Tagebau bestand bei der Kleinstadt Jantarny (ehem. Palmnicken - der Name ist allerdings eher bekannt durch das Massaker, bei dem in der Nacht des 31.Januar 1945 mehrere Tausend Zivilisten von der SS in die eiskalte Ostsee getrieben wurden, nachdem es nicht gelungen war, sie lebendig einzumauern. Nur 15 Menschen überlebten den Horror).
Die damalige Sowjetunion förderte hier angeblich ca. 600 Tonnen Bernstein pro Jahr, den grössten Teil für die industrielle Fertigung, ein kleiner Teil für die Schmuckherstellung.

Von diesem kleinen Teil wiederum wurde eine ganze Menge (ca. 10 t pro Jahr) an den "VEB Ostseeschmuck" in Ribnitz-Damgarten geliefert. Nachdem in den 1970er Jahren die Sowjetunion ihre Bernsteinlieferungen erheblich einschränkte, bemühte sich die DDR, eigene Vorkommen zu erschliessen - und zunächst überhaupt zu finden. Die Bernsteinader aus dem ehemaligen Ostpreussen setzt sich zwar bis weit nach Westen in der Ostsee fort, aber eine systematische Ausbeutung der unterseeischen Vorkommen war ausgeschlossen, zumal die Bernsteinader vor der deutschen Küste noch tiefer liegt, als im Osten.

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Erstaunlicherweise wurde man nicht an der Ostsee fündig, sondern im Braunkohlen-Tagebaugebiet bei Bitterfeld (Sachsen-Anhalt) Hier wurde ab 1974 bis nach der politischen Wende Bernstein gewonnen. (Als zusätzliche Massnahme wurde damals der Kunststein "Polybern" entwickelt, ein künstliches Material aus Polyester und Bernsteinstücken.)

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Weitere Informationen und Adressen zu Bernstein und Schmuck:
Auf Bornholm findet man häufig Bernstein.de

Die Bernsteinförderung in Jantarny wurde übrigens 2002 auf Anordnung der russischen Aufsichtsbehörde für Technologie und Umweltschutz eingestellt. (Das wäre wahrscheinlich noch früher geschehen, wenn man nicht das schon weit entwickelte und ehrgeizige Projekt der Rekonstruktion des sagenhaften Bernsteinzimmers hätte beenden wollen.)
Die Schließung des Bernsteinabbaus in Jantarny hat für den Handel natürlich zur Folge, dass die Bernsteinpreise seitdem heftig steigen - was die Polen wiederum dazu bewegt, eifrig nach Abbaugebieten auf ihrem Territorium zu suchen . . .

Bernstein - weltweit verbreitet und z.T. mit Baggern gewonnen.
Aber selbst sammeln macht mehr Spaß!

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