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Die Entstehung von Bernstein -
das Gold des Nordens ist kein Stein

Auf Hiddensee findet man häufig Bernstein.de
Auf Bornholm findet man häufig Bernstein.de
Auch auf Usedom findet man häufig Bernstein.de
info-bernstein.de ist verbunden mit mecklenburg.de
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Bernstein - der Schmuck-"Stein" ist kein Stein, sondern uraltes, fossiles Harz von urzeitlichen Nadel- und Laubbäumen, insbes von der Bernsteinkiefer (Pinus succinifera) Die Entstehung von Bernstein ist ein interessanter Prozess:

Lange Zeiträume

Für viele Menschen sind die Zeiträume in der Erdgeschichte schwer nachvollziehbar - sie sind einfach unvorstellbar lang:

Seit der Zeitenwende ("Christi Geburt") sind gerade mal 2000 Jahre vergangen.

Die Menschheit ist etwa tausendmal so alt.

Die Zeit der Dinosaurier und der Entstehung von Bernstein liegt so weit zurück, dass die gesamte Entwicklung der Menschheit etwa 25 Mal hätte stattfinden können!

Oder in Schritten ausgedrückt: Wenn ein Schritt etwa 80 Jahre (= ein Lebensalter) darstellen würde, müsste man bis zum Bernsteinwald etwa 500.000 Schritte tun - das ist etwa die Strecke von Berlin nach Frankfurt/M

Das Harz, das wir heute als Baltischen Bernstein (Ostsee-Bernstein) kennen, lief vor ca 35 bis 70 Mio Jahren - das war also zur Zeit der letzten Dinosaurier - z.B. aus einer Wunde des Baumes. In anderen Teilen der Welt - Bernstein findet sich weltweit - gab es die Bernstein produzierenden Wälder schon lange vorher: Bernstein ist bis zu 260 Millionen Jahre alt.

Man weiss bis heute nicht genau, aus welchen Baumarten die als "Bernsteinwald" bezeichnete Pflanzengesellschaft eigentlich bestand:

Die sogenannte Bernsteinkiefer kennt in Wirklichkeit niemand - es ist nur der Name für die Art Bäume, aus deren Harz Bernstein entstanden ist. Es handelt sich dabei allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht um eine Kiefer im heutigen Sinne. Es könnte sich auch um einen Vertreter einer anderen Pflanzenfamilie handeln. Lärchen, Zedern und Araucarien stehen im Verdacht. Seit neuestem wird ein ausgestorbener Vertreter der Schirmtanne vorgeschlagen.

Letztlich ist das aber nur von theoretischer Bedeutung, denn wir kennen sogar Bernstein aus Laubbäumen und müssen deshalb davon ausgehen, dass Bernstein von verschiedenen Baumarten produziert werden kann.

Da es sich um einen Prozess handelt, der im Laufe von Jahrmillionen geschieht, ist es auch gar nicht überprüfbar, ob und in welchem Umfang auch heutige Pflanzen Bernstein liefern können.

Der sog. Bernsteinwald hat etwa 10 - 20 Millionen Jahre lang existiert - man kann sich wohl vorstellen, dass in dieser Zeit ungeheuer viel Harz produziert wurde, das später zu Bernstein wurde.

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Weitere Informationen und Adressen zu Bernstein und Schmuck:
Auf Bornholm findet man häufig Bernstein.de

Zur Illustration: Bei der heutigen Harzgewinnung (überwiegend an der harzreichen Schwarzkiefer) können pro Stamm und Jahr drei bis vier Kilogramm Harz gewonnen werden, ohne dass der Baum ernsten Schaden nimmt. Ein Baum (bzw. natürlich ein Baumstandort, denn die Bäume wachsen natürlich immer wieder neu) liefert in 10 Millionen Jahren also etwa 30 - 40 Millionen Kilo Harz. Das sind 30 - 40.000 Tonnen - eine Menge, für deren Transport man ca. 1000 grosse LKW brauchte! Ein einziger Baumstandort! Und der Bernsteinwald war riesig.

Natürlich hat nicht jeder Baum ununterbrochen Harz produziert, das dann zu Bernstein geworden ist - insofern ist unser Rechenbeispiel etwas irreführend. Hier wird nur dargestellt, was möglich wäre, wenn ein Baum ständig optimal produziert. Aber selbst ein Bruchteil dieser Menge reicht aus, um die gewaltigen Bernsteinlager zu erklären, die weltweit vorkommen und die im Bereich der Ostsee bis an die Oberfläche reichen.

An dieser nicht-komerziellen WebSite wird noch gearbeitet, letztes UpDate war am 25.09.2014
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