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Bernstein-Schmuck hat eine sehr lange Tradition: Schon vor Tausenden von Jahren war der "Stein" beliebt bei Frau und Mann, bei den Stämmen und Völkern im Norden Europas wohl schon früher, als bei den Völkern des Mittelmeergebiets. Neben seiner Funktion als Schuckgegenstand wurde er auch in der Medizin verwendet und von den Schamanen und Priestern. Auch heute noch gilt er als Heilstein (z.B. soll er Ängste nehmen und Lebensfreude schenken) und die Legende, dass er - in Wodka aufgelöst - potenzsteigernde Wirkung habe, wird liebevoll gepflegt. Gelegentlich haftet ihm der Ruf an, ein "Alte-Frauen-Schmuck" zu sein: Bernstein wirkt nun 'mal besonders durch seine Grösse (stellen Sie sich den unvorstellbaren Wert eines Fingernagel-grossen Diamanten vor oder die Lächerlichkeit eines Stecknadelknopf-kleinen Bernsteins). Und gross-volumiger Schmuck war lange Zeit bei jungen Frauen nicht beliebt. Der Geschmack ändert sich und die Schmuck-Geschäfte an der Ostsee und in der Müritz-Region führen auch sehr moderne und elegante Stücke. Den Anhänger oben durften wir im Museums-Shop des Bernsteinmuseums in Ribnitz-Damgarten aufnehmen; die beiden Aufnahmen links und unten stammen aus der Bernstein-Manufaktur in Ribnitz. Sie können Ihren Bernstein-Schmuck regelmäßig unter fließend warmem Wasser abspülen, allerdings niemals mit Seife und Putzmitteln Auch darf er nicht in die Sonne gelegt werden, da er schnell brüchig wird. Auch der Kauf - egal ob im Geschäft oder beim "Fliegenden Händler" - ist nicht ganz ohne Risiko: Die Echtheit sollte schon gewährleistet werden. "Echter Bernstein" ist noch lange nicht dasselbe, wie der begehrte "Naturbernstein". Ein paar Hinweise zur Echtheitsprüfung haben wir hier für Sie zusammengestellt.
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